70 Jahre KI:
Seit wann gibt es künstliche Intelligenz und wem kam die erste Idee?
KI ist keine Erfindung von gestern. Im Sommer 1956 trafen sich Forscher am Dartmouth College in den USA zu einem mehrwöchigen Workshop. Geplant war eine Forschungsphase von rund zwei Monaten. Der Begriff „Artificial Intelligence“ (künstliche Intelligenz) tauchte bereits im Antrag von 1955 auf, den vier Wissenschaftler gemeinsam verfassten. Mit dem Workshop begann KI, sich als eigenständiges Forschungsgebiet zu etablieren – das ist genau 70 Jahre her. Truby reist als Zeitreisende durch die Jahre und zeigt, wie alles begann.
💡 Wem kam die erste Idee?
Eine einzelne Person gibt es nicht. Der Begriff „Artificial Intelligence“ wurde 1955 im gemeinsamen Antrag von John McCarthy, Marvin Minsky, Nathaniel Rochester und Claude Shannon verwendet. John McCarthy gilt als Urheber der Bezeichnung. Die wissenschaftlichen Grundlagen waren da schon gelegt: 1943 beschrieben Warren McCulloch und Walter Pitts ein erstes mathematisches Modell künstlicher neuronaler Netzwerke. 1950 stellte Alan Turing die Frage, ob Maschinen denken können, und entwickelte das sogenannte „Imitation Game“ – die Grundlage des später als Turing-Test bekannt gewordenen Konzepts.
💡 Die wichtigsten Stationen
1966 veröffentlichte Joseph Weizenbaum seinen Chatbot ELIZA, 1997 schlug IBMs Deep Blue den Schachweltmeister Garry Kasparov, 2017 wurde die Transformer-Architektur vorgestellt, auf der viele heutige Sprachmodelle beruhen, und im November 2022 startete ChatGPT. Bereits zwei Monate später erreichte es nach damaligen Schätzungen 100 Millionen monatlich aktive Nutzer.
💡 Warum das für Unternehmen zählt
Die Idee ist alt, der Einsatz im Alltag ist neu. Wer versteht, woher KI kommt, kann besser einschätzen, was sie kann: Sie erkennt Muster und erzeugt Texte, Bilder und Stimmen, verfügt aber nicht über menschliches Verständnis. Deshalb gilt weiterhin: Ergebnisse prüfen, Quellen kontrollieren und die Kennzeichnung mitdenken.
Alle Angaben zu Jahren und Personen stammen aus allgemein zugänglichen Quellen (Stand: November 2026).
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🎃 Schaurig schönes Wochenende!
Ein Schnippen, ein Schwall kobaltblauer Rauch, und aus dem Agenturalltag wird ein Hexenzirkel. Der Kaffee schmeckt trotzdem gleich. ☕
Gute Ideen sind keine Hexerei. Na ja. Meistens.
Wir wünschen euch ein zauberhaftes Wochenende und ein Happy Halloween!
🦇 Euer Team von True. Creative Agency
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Generatives Live Product Placement: Produkte erscheinen nachträglich im Video
Ein Video von 2020, ein Produkt von 2026: Mit KI lassen sich Produkte heute nachträglich in fertige Videos einsetzen, passend zu Licht, Perspektive und Bewegung. Manche Anbieter arbeiten bereits an Platzierungen, die sich in Echtzeit je nach Publikum ändern.
💡 So funktioniert es
Eine KI analysiert die Szene, erkennt geeignete Flächen wie Tisch, Regal oder Wand und rendert das Produkt so, dass es zum Bild passt. Für das Publikum wirkt es, als wäre es immer schon da gewesen.
💡 Erste Zahlen
Laut einem Anbieterbericht lagen bei einem nachträglich eingefügten M&M's Beutel in der Serie Bosch auf Prime Video die Markensympathie rund 7 Prozent und die Kaufabsicht fast 15 Prozent höher. Netflix hat zudem angekündigt, 2026 KI gestützte Werbeformate einzuführen, darunter Produktplatzierungen, die sich je nach Verhalten ändern.
💡 Was das für KMU und EPU heißt
Die großen Streaming Plattformen sind zunächst eine Bühne für große Budgets. Das Prinzip lässt sich aber im Kleinen nutzen: Produkte in eigenen Videos nachträglich einfügen, Varianten für verschiedene Zielgruppen erstellen oder saisonale Motive tauschen, ohne neu zu drehen.
💡 Kennzeichnung nicht vergessen
In Österreich, Deutschland und der Schweiz muss Werbung erkennbar sein, bezahlte Produktplatzierung braucht eine Kennzeichnung. Auch KI erzeugte Inhalte können Hinweispflichten auslösen. Die Details bitte im Einzelfall rechtlich prüfen.
Wir zeigen gerne, wo generative Werbung zur Marke passt, ganz gleich ob KMU oder EPU.
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AI Deal Broker: Wenn die KI selbst einkauft
Ein Auftrag an den Assistenten genügt: „Bürostuhl, maximal 300 Euro, Lieferung bis Freitag“. Vergleichen, auswählen und bestellen übernimmt ein Software Agent. Dafür hat sich der Begriff Agentic Commerce etabliert. Was davon ist schon Realität?
💡 Was ein Kauf Agent kann
Er sucht Angebote, vergleicht Preise und Lieferzeiten, füllt Bestellungen aus und bezahlt innerhalb vorab festgelegter Grenzen. Zahlungsanbieter wie Visa und Mastercard sowie Google und OpenAI haben dafür 2025 und 2026 Standards vorgestellt, mit denen sich Agenten ausweisen und sicher bezahlen können.
💡 Wo wir stehen
Branchenberichten zufolge ist der Einkauf durch Agenten noch kein Massenkanal. Vieles läuft weiter mit Bestätigung durch Menschen, und die Prognosen schwanken stark, je nachdem, was als Einkauf durch Agenten zählt: für die USA von einigen hundert Milliarden bis rund einer Billion US Dollar, weltweit bis zu mehreren Billionen bis 2030. Offen sind vor allem Haftung, Betrugsschutz, Vertrauen und Datenschutz, denn ein Agent braucht Zugriff auf Zahlungs und Adressdaten.
💡 Was das für Unternehmen bedeutet
Ein Agent liest keine Slogans, sondern Daten. Aktuelle Produktdaten, klare Preise und Bedingungen und eine saubere Struktur der Website entscheiden darüber, ob ein Angebot überhaupt gefunden wird. Gleichzeitig bleibt die Marke wichtig, denn Menschen geben dem Agenten vor, wem er vertraut.
💡 Was jetzt sinnvoll ist
Produkt und Preisdaten pflegen, beim Zahlungsanbieter nach der Unterstützung für Agenten fragen, Bedingungen verständlich formulieren und die Marke stärken. Wir beraten gerne, wie KMU und EPU sich dafür aufstellen.
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Choose Your Own Adventure:
Wenn Marken das Publikum die Geschichte lenken lassen
Auf Seite 12 entscheiden, wie die Geschichte weitergeht: Dieses Prinzip aus den Abenteuerbüchern kehrt im Marketing zurück. Marken erzählen nicht mehr nur eine Geschichte, sondern lassen das Publikum den Weg wählen.
💡 Was dahintersteckt
Interaktive Videos, Stories und Websites bieten Entscheidungen an. Wer klickt, lenkt die Handlung, entdeckt Produkte oder landet bei einem passenden Angebot. Neu ist die Idee nicht, wählbare Handlungsstränge gab es in Videokampagnen schon vor über 15 Jahren. Neu ist, dass KI Varianten und Pfade deutlich schneller möglich macht.
💡 Warum es wirkt
Eine Untersuchung von Digital Turbine und der Bayes Business School (2024) mit rund 270.000 Befragten in 24 Ländern zeigte: Interaktive Anzeigen steigerten die Markenwahl je nach Format im Schnitt um rund 30 bis 37 Prozent, am stärksten bei spielerischen Elementen. Die Studie bezieht sich auf mobile Werbung in Spiele Apps und wurde von einem Anbieter für mobile Werbung veröffentlicht. Die Zahlen sind deshalb ein Anhaltspunkt und keine Garantie.
💡 Was KMU und EPU daraus machen
Es braucht keinen Kinofilm. Schon kleine Formate funktionieren: Umfragen und Quiz in Instagram Stories, ein Produktfinder auf der Website oder eine Story mit zwei Wegen, die zu unterschiedlichen Angeboten führen.
💡 Worauf es ankommt
Wenige Entscheidungen, zwei bis drei genügen. Jeder Weg führt zu einem sinnvollen Ergebnis wie Kontakt, Termin oder Angebot. Und eine klare Linie, damit alle Varianten nach der Marke klingen. Werden Daten gesammelt, gehört der Datenschutz von Anfang an dazu.
Wo ein interaktives Format zur Marke passt, entwickeln wir gerne gemeinsam, ganz gleich ob KMU oder EPU.
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