KI-Halluzinationen: Warum man Fakten, Zahlen und Zitate aus KI-Antworten immer gegenprüfen sollte
KI antwortet mit großer Selbstsicherheit, auch wenn die Antwort schlicht falsch ist. Dieses Phänomen heißt Halluzination.
💡 Was eine Halluzination ist
Die KI erzeugt Inhalte, die plausibel klingen, aber frei erfunden sind, etwa Zahlen, Quellen oder Zitate. Sie weiß nichts im menschlichen Sinn, sondern berechnet, welches Wort wahrscheinlich als nächstes passt.
💡 Warum das im Marketing zählt
Ein erfundenes Zitat, eine falsche Statistik oder ein nicht existierender Studienverweis landen schnell in Werbetexten, Blogartikeln oder Präsentationen und schaden der Glaubwürdigkeit einer Marke.
💡 Was sich immer gegenprüfen lässt
Zahlen und Statistiken, Zitate und wörtliche Aussagen, Quellenangaben und Links, Datumsangaben sowie rechtliche Aussagen.
💡 So sinkt das Risiko
Wichtige Aussagen in der Originalquelle nachschlagen, die KI nach Quellen fragen und diese tatsächlich öffnen, und im Zweifel lieber weglassen als ungeprüft übernehmen.
KI ist ein starker erster Schritt bei Recherche und Entwurf, aber kein Ersatz für die eigene Prüfung.
Wir setzen KI dort ein, wo sie hilft, und prüfen jedes Ergebnis, bevor es in die Kommunikation geht, ganz gleich ob KMU oder EPU.
📩 Jetzt Kontakt aufnehmen: true.at/kontakt/
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Agent KI: Lizenz zum Analysieren
KI Agenten sind aktuell eines der meistdiskutierten Themen im Bereich künstliche Intelligenz. Anders als ein klassischer Chatbot arbeiten sie nicht nur auf eine einzelne Anfrage hin, sondern verfolgen eigenständig mehrstufige Aufgaben.
💡 Was ist ein KI Agent genau
Ein KI Agent bekommt ein Ziel und plant selbstständig die notwendigen Zwischenschritte, statt nur eine Frage zu beantworten. Dabei kann er auf Werkzeuge zugreifen, etwa Internetsuche, Datenbanken, Software oder andere Programme.
💡 Wie das in der Praxis aussieht
Statt „Schreib mir eine E-Mail“ bekommt der Agent zum Beispiel die Aufgabe „Finde die drei besten Angebote, vergleiche sie und fasse das Ergebnis zusammen“. Er recherchiert, wertet Daten aus und liefert erst am Ende ein fertiges Ergebnis.
💡 Wofür Unternehmen sie einsetzen
Analyse großer Datenmengen wie Markt, Kunden oder Wettbewerbsdaten, automatisierte Recherche, mehrstufiger Kundenservice oder das selbstständige Erledigen von Routineaufgaben in Software.
Der Name passt also: KI Agenten bekommen tatsächlich eine Art Lizenz zum Analysieren, eigenständig Informationen zu sammeln, zu bewerten und daraus Ergebnisse abzuleiten.
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Werbekennzeichnung bei Influencer Kooperationen: Was wirklich gilt
„#ad“ reicht nicht. Viele Unternehmen kennzeichnen Werbung mit Influencer:innen rechtlich falsch.
💡 Wann es sich um Werbung handelt
Sobald für einen Beitrag eine Gegenleistung fließt, egal ob Bezahlung, ein geschenktes Produkt, ein Rabattcode oder eine Provision, liegt Werbung vor.
💡 „#ad“ oder „#sponsored“ genügen nicht
Diese Begriffe gelten in Österreich als zu unklar. Es reichen Bezeichnungen wie „Werbung“, „Anzeige“ oder „entgeltliche Einschaltung“, gut sichtbar am Anfang des Beitrags.
💡 Auch kleine Kooperationen zählen
Das betrifft nicht nur große Marken mit bekannten Influencer:innen. Auch KMU und EPU, die mit kleinen Kanälen zusammenarbeiten oder Produkte im Tausch gegen einen Beitrag verschicken, stehen in der Pflicht.
💡 Risiko bei Verstoß
Wer die Kennzeichnung versäumt, riskiert Abmahnungen, und zwar sowohl gegen die Influencer:innen als auch gegen das beauftragende Unternehmen.
📩 Fragen zur korrekten Kennzeichnung eurer nächsten Kooperation? Wir beraten gerne, ganz gleich ob KMU oder EPU. Jetzt Kontakt aufnehmen: true.at/kontakt/ oder Link in Bio.
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Die Uhr tickt: Jetzt Herbst und Weihnachtskampagnen planen
Der Herbst ist da, und mit ihm beginnen die großen Rabatt-, Gruß- und Geschenkeschlachten. Wer erst kurz vor dem jeweiligen Termin startet, hat kaum noch Zeit für gutes Design, Freigaben oder Druck.
💡 Diese Termine brauchen jetzt schon Vorlauf
Halloween, Nikolaus, Adventstart, Weihnachten und Neujahr.
💡 Black Friday ist rechtlich unbedenklich
Die Wortmarke Black Friday wurde in Österreich bereits 2019 vom Oberlandesgericht Wien rechtskräftig für nicht schutzfähig erklärt, in Deutschland wurde die Marke 2023 endgültig aus dem Register gelöscht. Der Begriff darf also von jedem Unternehmen frei verwendet werden, ohne Lizenz und ohne Risiko.
Gemeinsam mit True jetzt in die Umsetzung. Schnell, smart, that´s true.
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ChatGPT Ads: Jetzt auch in Europa buchbar
Seit 31. August 2026 ist der Ads Manager von ChatGPT in über 40 Ländern verfügbar, darunter auch Europa. Damit positioniert sich ChatGPT als eigener Performance-Marketing-Kanal neben Google und Meta.
💡 Wie die Anzeigen aussehen
Bislang ein Format, die sogenannte chat_card: eine klar gekennzeichnete Karte mit Titel, Kurztext, Bild und Link unterhalb der Antwort. Laut OpenAI beeinflusst Werbung den Inhalt der Antwort nicht.
💡 Wer die Anzeigen sieht
Nur Nutzer:innen im kostenlosen Tarif oder in ChatGPT Go. Pro, Team, Business und Enterprise bleiben werbefrei.
💡 Preise deutlich gesunken
Der CPM startete im Februar 2026 bei rund 60 US-Dollar, mittlerweile liegt er bei etwa 25 US-Dollar. Ein Mindestbudget gibt es nicht mehr.
💡 Wachstum spricht für sich
Über 1 Milliarde US-Dollar Jahresumsatz in unter 200 Tagen. Erste Marken berichten von bis zu dreifachem ROAS (Return on Advertising Spend).
Die wichtigsten Regeln von OpenAI
Werbung bleibt von den Antworten getrennt, Chatverläufe gehen nicht an Werbetreibende, Personalisierung gilt in Europa nur per Opt-in, sensible Themen wie Gesundheit oder Politik bleiben werbefrei, und Minderjährige bekommen keine Anzeigen.
Format, Preise und Verfügbarkeit ändern sich derzeit noch dynamisch. Die Entwicklung wird weiterhin von uns kontinuierlich beobachtet.
𝗞𝗜 𝗧𝗿𝗲𝗻𝗱 𝗺𝗶𝘁 𝗧𝗿𝘂𝗲 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻: 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗖𝗵𝗮𝘁𝗚𝗣𝗧 𝗪𝗲𝗿𝗯𝘂𝗻𝗴 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻.
Mehr dazu hier: true.at/ki-inside/
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Barrierefreie Website
Seit 28. Juni 2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz. Dabei kursieren zwei falsche Annahmen: „das betrifft jede Website“ und „das betrifft mich sicher nicht“. Beides stimmt nicht.
💡 Wen es wirklich betrifft
Das Gesetz knüpft nicht an Branchen, sondern an bestimmte Produkte und Dienstleistungen. Onlineshops, E-Banking, Online-Buchungen und E-Ticketing zählen dazu.
💡 Kleinstunternehmen teilweise ausgenommen
Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitenden und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen, beim Verkauf von Produkten aber nicht.
💡 Technischer Standard WCAG
Verlangt wird die Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines, Level AA. Das betrifft zum Beispiel Kontraste, Beschriftungen und Bedienbarkeit per Tastatur.
💡 Strafen bis 80.000 Euro
Je nach Unternehmensgröße drohen bei Verstößen Bußgelder zwischen 25.000 und 80.000 Euro. Aktuell setzt die zuständige Behörde aber noch eher auf Beratung als auf Strafen.
Für Verträge, die vor dem 28. Juni 2025 abgeschlossen wurden, gilt übrigens eine Übergangsfrist bis 2030.
Wir prüfen gerne, ob und in welchem Umfang eure Website betroffen ist.
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